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Anbieter von Schiffsfonds suchen nach neuen Ertragsquellen

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Anbieter von klassischen Schiffsfonds entwickeln zunehmend neue Anlagemodelle. Schiffsbeteiligungen in Form von Aktiengesellschaften und offenen Fonds vor allem für den institutionellen Anleger sollen das große Geschäft in der nahen Zukunft bringen.

Im Bereich der klassischen geschlossenen Schiffsfonds geraten die Initiatoren immer mehr unter Druck. Zwar sind die privaten Kapitalanleger unverändert stark interessiert an den Schiffsfonds, jedoch machen es die hohen Neubaupreise, gesunkene Charterraten und steigende Betriebskosten schwieriger gute Angebote auf den Markt zu bringen. Daher suchen die Emissionshäuser neue Anlagemöglichkeiten auch für eine neue Anlegerklientel. Neben klassischen Schiffsfonds stehen daher jetzt auch immer öfter Zweitmarktfonds, offene Fonds oder börsengelistete Investments auf der Produktpalette.

Deutschland hat sich innerhalb der vergangenen Jahre zum weltweit führenden Land für Schiffsfinanzierungen entwickelt. Schiffsfonds wurden von bisher von allen Regierungen in Deutschland steuerlich begünstigt. Am Anfang in Form der Verlustzuweisungen und später dann durch die europaweit gültige Tonnagesteuer, die eine extrem niederige Pauschalsteuer auf die Gewinne aus einem Schiffsfonds bzw. aus dem Schiffsbetrieb darstellt. Inländische Reeder kontrollieren dank des in Strömen fließenden Kapitals der Investoren die weltweit größte Containerschiffe-Flotte.

Der Trend ging in den vergangenen Jahren verstärkt zu anderen Schiffstypen Deutsche Investoren finanzieren durch Schiffsfonds jetzt auch Tanker, Massengutschiffe und Versorger für Ölplattformen. Gleichzeitig etablierte sich in Deutschland sich ein Zweitmarkt für Schiffsbeteiligungen. Dadurch entstanden neue Angebote aus dem Aufkauf von Anteilen an unterschiedlichen Fonds. Das Emissionshaus Maritim Invest aus Hamburg hat den Weg für Zweitmarkt-Schiffsfonds geebnet. Im Jahr 2005 stieg auch das Emissionshaus Nordcapital in den Markt für Zweitmark-Schiffsfonds ein. Nordcapital bereitet mittlerweile den zweiten Zweitmarkt-Fonds vor.

Neben Schiffsfonds haben sich die so genannten Containerfonds, die in die Container statt in die Schiffe investieren, als alternative Kapitalanlage etabliert. Allerdings sind Kapitalanleger und potenzielle Investoren derzeit durch die Nachricht verunsichert, dass es ab 2009 steuerliche Änderungen in diesem Bereich geben soll. Diese Änderungen in der Steuergesetzgebung sollen die Fonds ab dem Jahre 2009 unprofitabel machen.

Das Emissionshaus Buss Capital, hat jedoch einen Trick gefunden. Der Buss Global Container Fonds 3 erzielt steuerlich gewerbliche Einkünfte über eine deutsche GmbH mit Betriebsstätte in der Schweiz. Dafür nutzt er das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und der Schweiz. “Alle unsere Global-Fonds sind in dieser oder ähnlicher Art konzipiert, sodass sie nicht von möglichen Gesetzesänderungen wie der angekündigten betroffen sind.”, sagt der Geschäftsführer von Buss Capital.

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