Arktisches Eis schmilzt schneller als erwartet
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Das Eis am Nordpol schmilzt nach neuesten Erkenntnissen sehr viel schneller als bisher vermutet. Der Verlust an Eismasse im arktischen Meer ging in den letzten 50 Jahren ca 3 Mal so schnell voran wie die Computermodelle berechnet hatten. Die Daten aus den Computermodellen hatte der internationale Klimarat IPCC mit seinen Vorhersagen in 3i UN- Klimaberichten gestützt.
Die jetzige Untersuchung von Julienne Stroeve vom National Snow and Ice Data Center (NSIDC) der USA in Boulder wurde in den Geophysical Research Letters veröffentlicht. Dabei handelt es sich um ein Fachmagazin der Amerikanischen Geophysischen Union. Der Schmelzprozess im Sommer ist nach der Studie seiner vorhergesagten Zeit um 30 Jahre enteilt. Konsequenz ist, dass der Nordpol sehr viel früher als bisher angenommen im Sommer eisfrei sein dürfte. Der Klimarat dafür eden Zeitraum von 2050 bis 2100 vorausgesagt.
Stroeves Team nutzte für die Untersuchung aktuelle Daten von Satelliten und verglich diese mit den bisherigen Modellen. Die Computersimulationen hatten auf ältere Daten von Flugzeugen und Schiffen zurückgegriffen. Pro Jahrzehnt wurden Eisverluste im Spätsommer zwischen 2,5 bis zu maximal 5,4 Prozent geschätzt. Laut den neuen Satellitendaten liegt liegt der Abbau aber tatsächlich bei 7,8 % pro Dekade, besagt Stroeves Untersuchung.
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