Diskussion Verlustvorträge und Verlustzuweisungen
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Bis 2005 war es möglich der deutschen Filmwirtschaft oder anderen deutschen Medienunternehmen einen Sponsorenbeitrag zukommen zu lassen, der dann in der Steuererklärung als Verlust angerechnet werden konnte. Derzeit wird die Diskussion über solche Verlustvorträge weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführt.
Als eine ihrer ersten Amtshandlungn hat die große Koalition diese Verlustvortragsmöglichkeit abgeschafft. Filmförderung und Kulturförderung schön und gut, aber der Abbau von Subventionsen und Sanierung des Staatshaushalts haben eben Vorrang.
Es scheint allerdings so, als haben einige Anbieter den Gesetzestext genau studiert und schon neue ähnliche Modelle konzipiert. Das Finanzministerium hält sich dazu bedeckt, aber ist anscheinend bemüht die notwendigen Gegenmaßnahmen einzuleiten. Daher könnte das Ende des Verlustvorträge im Jahr 2006 schneller kommen als es sich in der Branche herumspricht.
Schlagwörter: Verlustvorträge, Verlustzuweisungen
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