Feeder-Schiffe werden knapp
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Nie wurden in den Seehäfen mehr Waren umgeschlagen als heute. Der Großteil der Güter wird dabei im Container transportiert. Fünfzig Jahre nach Einführung der Container werden 70 % des Stückguthandels mit Containern abgewickelt. Analysten sagen voraus, dass sich der Umschlag an Container innerhalb der nächsten zehn Jahre verdoppeln wird.
Mit dem Wachstum des globalen Handels werden auch immer größerer Containerschiffe gebaut. Der größte Teil der neuen Containerschiffe wird in den nächsten Jahren auf den Weltmeeren zwischen Asien und Europa verkehren ausgeliefert um dort für ausreichend Transportkapazität zu sorgen. Das Problem dabei ist, dass diese Mega-Containerschiffe aufgrund ihrer Abmessungen und ihres Tiefgangs immer weniger Häfen anlaufen können. Um die Container auf die kleineren Häfen zu verteilen, werden daher immer mehr kleine und mittlere Containerschiffer, auch Feeder-Containerschiffe genannt benötigt. Von den Feeder-Containerschiffen, wurde lange Zeit und werden immer noch viel zu wenige gebaut.
Dadurch entsteht ein so genannter Flaschenhals. Güter, die beispielsweise mit Riesen-Containerschiffen in Hamburg ankommen müssen mit Feeder-Containerschiffen in den gesamten Baltik-Raum weitertransportiert werden. Die Analysten gehen davon aus, dass es hier zu einem wachsenden Angebotsdefizit an Schiffstonnage kleiner Feeder-Containerschiffe kommen wird.
Mit Schiffsbeteiligungen können Privatinvestoren schon seit langer Zeit vom Wachstum des Welthandels profitieren. Auch im Geschäft mit den Containern und Containerschiffen haben sich Schiffsbeteiligungen etabliert. Vor dem Hintergrund des oben beschriebenen Szenarios sind hierbei Schiffsbeteiligungen an Feeder-Schiffen besonders interessant.
Schlagwörter: Container, Containerschiffe, Feeder
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