Landstrom-Versorgung für Schiffe im Hamburger Hafen
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Reeder skeptisch stehen einer geplanten Landstrom-Versorgung für Schiffe im Hamburger Hafen eher skeptisch gegenüber. Die Idee Schiffe im Hamburger Hafen vom Land aus mit Strom zu versorgen anstatt den Strom durch die Schiffsdiesel zu erzeugen, war neu aufgekommen durch eine Studie, die besagte dass ein Teil der Hafencity durch die Schiffsabgase möglicherweise unbewohnbar wird.
Viele Reeder halten jedoch die Idee der Landstrom-Versorgung in nächster Zeit nicht für umsetzbar. Max Johns, der Sprecher des Verbands der Deutschen Reeder, bezeichnete den Vorschlag als “reine Phantasie”.Los Angeles sei derzeit weltweit der einzige Hafen, in dem Landstrom-Versorgung existiere. Selbst dort funktioniert diese noch nicht richtig.
Das Hauptproblem liegt darin, dass die großen Schiffe sehr viel Strom verbrauchen. Die Luxusliner die an den Landungsbrücken von Hamburg anlegen sind gigantische Stromfresser. Das Kreuzfahrtschiff Queen Mary 2 benötigt in etwa so viel Energie wie 200000 normale Haushalte. Ähnlich Probleme gibt es bei großen Containerschiffen mit vielen Kühlaggregaten, die sehr energiehungrig sind. Das Hamburger Stromnetz könnte der Belastung durch die Schiffe nicht standhalten. Zudem werde die Entwicklung der notwendigen technischen Voraussetzungen noch einige Jahrzehnte dauern, sagte Max Johns. Auch die Reederei Hapag Lloyd hat Bedenken. Schiffe, die im Hafen an das Stromnetz andocken wollten, bräuchten einheitliche Anschlüsse. Bei den internationalen Containerschiffen ist dies jedoch nicht so einfach.
Schlagwörter: Containerschiffe, Schiffe, Schifffahrt
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