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Mit Containern Geld verdienen statt mit Schiffsbeteiligungen

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Ja, Sie haben richtig gehört! Nicht nur Schiffsbeteiligungen werfen lukrative Gewinne ab, sondern auch die Kapitalanlage in die schöden quaderförmigen Transportbehälter - Container genannt - verspricht heutzutage sicherere - wenn auch nicht ganz so hohe - Renditen. China hungert nahezu nach Containern Lange Zeit stieß die Kapitalanlage in Container bei den Investoren auf wenig Interesse. Zu einer Zeit wo die Zinssätze für Festgelder weit unter dem langjährigen Durchschnitt liegen, wird vermehrt nach Alternativen zur Kapitalanlage gesucht. Neben Schiffsbeteiligungen und Schiffsfonds kommen Investoren auch immer mehr auf die Idee, in die genormten Transportboxen, die die Grundlage der modernen Containerschifffahrt sind, zu investieren. Mit Nachsteuerrenditen um die 5% ist das gar nicht mal eine so schlechte Kapitalanlage. Vor allem, was den Sicherheitsaspekt betrifft.

Durch die boomende Weltwirtschaft steigt bei den Transportunternehmen die Nachfrage nach Containern. Die Aussichten für eine weiter steigende Containernachfrage sind gut. Die Sparte der Containerschiffe ist derzeit das am dynamischsten wachsende Marktsegment der Schifffahrt.
Die Flotte wuchs 2005 um 13,5% und im Jahre 2006 um 16,3%. Es wird erwartet, dass der jährliche Containerumschlag bis 2015 bis auf ca. 820 Millionen TEUs anwachsen wird. Das bedeutet ein durchschnittliches Wachstum über sieben Prozent p.a. in den nächsten Jahren.

Eine der treibenden Kräfte ist das rasante Wachstum der chinesischen Wirtschaft. Der Handelsriese China exportiert in großem Stil und wird 2007 bei den Exporten mit dem Weltmeister Deutschland gleichziehen und ab 2008 alle anderen Länder hinter sich gelassen haben.
Textilien, Handys, Spielzeug und Unterhaltungselektronik. All das wird über die Weltmeere verschifft. Wie bereits berichtet wächst auch der Hamburger Hafen kräftig mit. Gegenwärtig liegt Hamburg an zweiter Stelle nach Rotterdam beim Containerumschlag in Europa und nimmt weltweit den achten Platz ein.

Wie funktioniert nun die Kapitalanlage in Container?
In Deutschland gibt es mehrere Anbieter die Kapitalanlagen in Container anbieten, deren Anlagemodelle sich jedoch teilweise unterscheiden. Zu den Anbieter gehören Schroeder & Co.,
die Buss Gruppe und Con Rendit. Der bekannte Anbieter von Schiffsbeteiligungen Lloyd Fonds ist derzeit in der Vorbereitungsphase um erste Container-Produkte auf den Markt zu bringen.

Deutscher Marktführer auf dem Container-Kapitalanlagemarkt ist die Münchener P&R Container Vertriebs und Verwaltungs GmbH. Diese verwaltet nach eigener Aussage mehr als 1.000.000 TEUs. Das Unternehmen vermittelt die Container als Kapitalanlage in Form von Eigentumserwerb. Die Investoren kaufen Container für eine Laufzeit von fünf Jahren. P&R übernimmt die Kaufabwicklung und die Vermiertung mit garantierten Mietzahlungen. Nach fünf Jahren werden die Container von P&R zu einem vorher festgelegten Rückkaufwert übernommen. Laut P&R übersteigt die Nachfrage nach der Kapitalanlage in Container derzeit das Angebot.

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